Eigentlich hatten wir vor in „Narbonne Plage“ zu übernachten, als wir an dem eigentlich ganz coolen Wohnmobilstellplatz vorbeifuhren und uns spontan umentschieden um auch die Innenstadt Narbonnes zu sehen. Duschen hatte dieser Stellplatz leider nicht – aber wir wollten auch nur eine Nacht hier bleiben.

Nebenan war ein riesiger Carrefour-Supermarkt in dem wir erstmal einen Großeinkauf starteten um nicht wieder 2,00 Euro für 0,3 L Wasser bezahlen zu müssen. Dieser Laden war einfach nur rieeesig (doppelt so groß wie die ganz großen in Deutschland) und hatte gefühlt seine eigene Postleitzahl. Die Auswahl erschlug uns einfach nur und aus „lass ma eben einkaufen gehen“ wurde unser komplettes Nachmittagsprogramm.

Ehrlich gesagt hatten wir ein wenig aus den Augen verloren wie klein unser Kühlschrank eigentlich wirklich ist (ca. maximal 1,5 Fächer eines normalen Kühlschranks). Also Tetris spielen … hat aber gut geklappt! 🙂

Das coolste an dem Stellplatz war der kostenlos inkludierte Shuttle-Bus in die Innenstadt. Mit dem fuhren wir dann in der Dämmerung nach Narbonne rein und wurden gleich nach dem Ausstieg von einem lichterfrohen Weihnachtsmarkt empfangen – die Franzosen wissen echt wie man da auf die Kxxxx haut. 🙂

Klaas war sofort Feuer und Flamme für die Kindereisenbahn, welche unermüdlich Ihre 20 Meter langen Runden zog, traute sich aber nicht so recht mitzufahren.

Wir bummelten noch durch die kleinen süßen Lädchen in den verwinkelten Gassen und machten uns bald auf den Heimweg um Abend zu essen. Wir entschieden uns dafür noch eine Nacht zu verlängern, da wir noch mehr sehen wollten. Am nächsten Tag war Jasmin erstmal beim Friseur („Froooonk Provoooooo“ – der Name versprach hier leider mehr als er hielt) – Jasmin hielt tapfer ihr Telefon mit der Wunschfrisur in das Gesicht der Friseurin „Comme ca! Comme ca, s’il vous plait“. Hmm. War irgendwie nix – die Haarwäsche dauerte länger als das Schneiden der eigentlichen Frisur, aber was heisst bitte „Mehr Kontur“ auf Französisch? Dann also nächster Versuch in 8 Wochen oder so. 😛

Wir haben uns vorgenommen in jedem Land mindestens ein landestypisches Gericht zu kochen. Da es unser geplant letzter Tag in Frankreich war, fingen wir also an für unseren Fenchel-Hähnchen-Eintopf zu schnibbeln und vorzubereiten, während Thilo im Alkoven seinen Mittagsschlaf hielt und Klaas in der „Spielkoje“ mit seinen Autos spielte während er CD hörte. Für die „Rouille“ brauchte man einen Mörser – hatten wir wohl überlesen. Also kräftig mit dem Ende eines Löffels in die Tupper gedrückt – geht auch. Überhaupt kann man sich in der Not fast immer selbst irgendwie helfen.

Nachkochen ist auf jeden Fall zu empfehlen. Rezept bitte hier klicken.

Wir waren dann nochmal in der Innenstadt und Klaas traute sich sogar in die Kinder-Eisenbahn und war superstolz. Dann noch ein paar leckere Crepes auf die Faust zum Abschied von Frankreich und ab zum Mobil, denn wir wollten ja morgens ganz früh los nach Spanien …

Jasmin und Sepp

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