Haaach Peñíscola,

hier war ich vor 20 Jahren mit meiner Familie schonmal und wollte unbedingt jetzt nochmal vorbeischauen, wo wir doch direkt in der Nähe übernachtet hatten.

Gabi und Peter hatten uns am Vortag auf Whatsapp geschrieben, dass sie hier auf einem Campingplatz verweilten (auf meinen Tipp hin) und so verabredeten wir uns mit ihnen am Burghügel auf nen Aufstieg und Kaffee. Wir wollten hier nicht übernachten, sondern nach dem kurzen Ausflug direkt unser nächstes Ziel ansteuern … quasi Castillo de Peñíscola „on the fly“. 🙂

Als wir ankamen parkten wir direkt an der kleinen Bucht in der Nähe des Burghügels und freuten uns, dass dort kostenlos geparkt werden durfte und auch schon gute Gesellschaft für unseren Charlie vor Ort war. Gabi und Peter trudelten passend auf Ihren E-Bikes ein und als ich gerade Klaas’ Laufrad aus der Dachbox holte, sah ich zwei Polizeiroller auf den Parkplatz flitzen. Ende vom Lied – Ich musste Charlie 20-Fußweg-Minuten weiter weg parken, während die anderen schonmal am Promenadenspielplatz auf mich warteten. Möööp. Die anderen beiden Mobile standen später noch an Ort und Stelle – man muss wohl etwas abgebrühter sein – zumal dort einfach mal 20 freie Plätze waren … 🙂

Der Burghügel war auch damals schon eine absolute Sehenswürdigkeit (ist mir immer noch sehr lebendig in Erinnerung) mit seinen Gassen, kleinen Geschäften und der tollen Aussicht auf den Strand und den Ort – jetzt im Winter ebenfalls sehr sehenswert und auch Gabi und Peter waren hin und weg. Klaas bretterte mit seinem Laufrad voraus und wir stiefelten hinterher.

Direkt am Fuße des Burghügels fanden wir dann ein kleines aber feines Café mit selbstgemachten Teilchen und Leckereien – supergünstig (für 4 Kaffee mit 6 oder 7 Teilchen nichtmal 15 Euro!) und gemütlich. Wir quatschten, machten Spökes und genossen die gemeinsame Zeit bis es wieder einmal „Aufbruch“ und „Abschied nehmen“ hiess. Peñíscola abgehakt und weiter auf unserer geplanten Route nach Benicassim – dachten wir … (wohooo, was für ein „Cliffhanger“ :P)

Sepp